|
Bekenntnis im Einbürgerungssaal
Es will mer net in de kopp enei, wie kann nor e
Mensch net von Frankfort sei!" Der bekannte Mundart- und Heimatdichter
Friedrich Stoltze hat es Mitte des 19. Jahrhunderts trefflich
formuliert. Um so erfreulicher ist es da, dass es Menschen gibt, die in
der Mainmetropole die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen wollen - und
somit auch gleich zu Frankfurtern werden. Eine davon ist die
Konzertpianistin Gabriele Gylyte-Hein, die bereits seit sieben Jahren
in Frankfurt lebt. Anfang Juli wird sie als erste das feierliche
Bekenntnis zum Grundgesetz im neu eingerichteten Einbürgerungssal im
Standesamt an der Rottweiler Straße abgeben. Stadträtin Daniela
Birkenfeld wird das Gelöbnis abnehmen, das seit August 2007 zu den
Voraussetzungen einer Einbürgerung gehört. Den Titel Neigeplackte wird
Gylyte-Hein damit nicht verlieren. bos
|